Grundlagen

Der Begriff Judo setzt sich aus den japanischen Begriffen „JU“ (= sanft, flexibel) und „DO“ (= Weg) zusammen. Daher kann man Judo mit „der sanfte Weg“ übersetzen. Judo ist nicht nur eine Sportart sondern eine Lebensphilosophie.

Betrachtet man den engen Körperkontakt bei einigen Techniken und die hohe Verantwortung dem Trainingspartner gegenüber, beispielsweise beim Üben gefährlicherer Techniken, sowie den notwendigen Respekt gegenüber dem Lehrenden (Sensai) und den Lernenden unter sich, so wird klar, dass in diesem Sport auch Werte vermittelt werden.

Neben  Wurf- und Haltetechniken (Nage- und Oase-komi-waza)  werden auch Hebel- und Würgetechniken (Kansetzu- und Shime-waza) eingesetzt. Dazu kommen Schlag- und Trittechniken (Atemi-waza), die aufgrund der Verletzungsgefahr ausschließlich in der Kata trainiert werden. Da im Judo sehr oft Wurftechniken geübt werden, wird auf Matten (Tatami) trainiert um ein weiches Fallen zu ermöglichen.

Der Judoanzug (Judogi), welcher aus einer dicken Baumwollhose,  einer -jacke und einem Gürtel besteht, ist die wichtigste Ausrüstung eines Judoka. Ohne den Judogi ist es kaum möglich die Techniken auszuführen, da bei vielen dieser Techniken fest an der Kleidung gezogen wird.

Da Judo kein Sport ist den man gut im Freien ausüben kann, ist es notwendig dies in einem sogenannten Dojo oder einer Sporthalle, welche dann ebenfalls als Dojo gilt, zu tun. Um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten trägt man beim Judo keine Schuhe sondern trainiert Barfuß. Daher und weil man bei den Bodentechniken (Katame-waza) auf der Matte liegt ist es besonders wichtig ein paar hygienische Grundregeln einzuhalten.

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